Projekt

Ein Schiff - den Bauch voll Wissenschaft

Eine Ausstellung zum Ausprobieren und Mitmachen. Aktuelle Forschungsarbeiten zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Eine Tour durch Deutschland an Bord eines Schiffs. Das ist – kurz gesagt – die MS Wissenschaft. 

Große und kleine Besucherinnen und Besucher finden im Bauch des umgebauten Frachtschiffs Wissenschaft zum Anfassen. An vielen spannenden Exponaten können sie sich das Thema der Ausstellung aktiv erarbeiten. Und wer selbst zur Forscherin oder zum Forscher wird, merkt schnell: Wissenschaft ist keine trockene Theorie, sie ist für unser Leben von großer Bedeutung und sie kann begeistern. Beim Veranstaltungsprogramm mit Workshops und Vorträgen finden Interessierte Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. 

In den Sommermonaten geht die MS Wissenschaft auf Tour und besucht rund 30 Städte in Deutschland. Im Anschluss macht das Schiff auch dieses Jahr wieder Halt in Österreich.

Das Thema der Ausstellung orientiert sich am jeweiligen Wissenschaftsjahr. Vor allem Kinder, Jugendliche und Familien sind auf das schwimmende Science Center eingeladen. Der Eintritt ist frei. 

Das Konzept der MS Wissenschaft geht zurück auf eine Idee der Universität Bremen. Sie schickte im Jahr 2002 erstmals eine wissenschaftliche Ausstellung durch Deutschland. Sie war auf Flüssen und Kanälen unterwegs, an Bord des „Geoschiffs“. Damals waren Geowissenschaften und Meeresforschung das Thema. Sechs Monate lang fuhr das Frachtschiff durch Deutschland und brachte Schülern und Lehrern, Laien und Experten Themen Forschung näher.

Rund 117.000 Besucher kamen an Bord, und die Tour wurde zur Jungfernfahrt der MS Wissenschaft. Die Initiative Wissenschaft im Dialog übernahm das Konzept eines schwimmenden Science Centers und realisiert seit 2003 jedes Jahr ein Ausstellungsschiff. Seit 2012 ist es im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterwegs.

Mehr zum Projekt und den bisherigen Ausstellungen auf der MS Wissenschaft findet ihr hier.

silhouette MS-Wissenschaft
2023 Wissenschaft im Dialog