Henry – unser treuer Begleiter

Viele Fans der MS Wissenschaft haben uns in den letzten Jahren treu begleitet, aber auch die Crew an Bord hat so ihre Leidenschaften. Kürzlich wurde er gegründet, der Henry-Fanclub … Zwei Mitglieder berichten.


Wen oder was Susan da wohl liebt?

Große Knopfaugen schauen mich keck an, sein Lächeln ist verschmitzt, seine Wangen rot gefärbt.

Wir unternehmen viel zusammen. Jeden Abend gehen wir spazieren. Er ist ganz schön sportlich – ihm geht nie die Puste aus. Manchmal verheddern wir uns auch, wenn wir zu schnell laufen. Aber das ist ja lustig – ja, lachen können wir viel zusammen. Und was besonders toll ist, er hilft mir aus jeder Patsche: Krümel ich mich mit Keksen voll, erwischt mich ein Konfettiregen oder husche ich einfach mal mit dreckigen Schuhen ins Warme, er ist für mich da! Manche warnen mich auch vor ihm, weil er schon ziemlich oft seine Nase in Angelegenheiten reinsteckt, die ihn nichts angehen. Dann entgegne ich nur, dass er mich bei den erwähnten „Unfällen“ wenigstens nicht mit strafenden oder fragenden Blicken anschaut, sondern mit seinem Turbo einfach alles ungeschehen macht. Er ist mein Held!

Henry, I <3 U.
(Susan Olbrich)

2. Unser neuer Henry

Unser Henry hat immer gute Laune

Fakten, Fakten, Fakten …

Im Juni 2011 haben wir ihn aus dem Regal eines Elektromarktes befreit und zu uns an Bord genommen. Ich erinnere mich noch, wir waren damals auf dem Weg von Worms nach Mainz.

An Bord haben wir ihn, also unseren Henry, ausgepackt, geprüft und für richtig gut befunden! Nie hat er uns in all den darauffolgenden Jahren in Stich gelassen, hat immer am Abend des Ausstellungstages geschlürft, gesaugt, aber auch manchmal gestöhnt (wenn er mal wieder zu voll war und ihn keiner von seinem vollen Beutel befreien wollte). Gestreikt jedoch hat er nie!

Seine absoluten Lieblinge waren die Salzkörner der Brezeln und die leckeren Krümel der Schokoladen-Muffins; da war er richtig gierig! Pflichtbewusst wie er aber war, hat er auch alles weniger Appetitliche in sich aufgenommen …

Und nun wird’s traurig: Am 15. August dieses Jahres (wieder in Worms!) haben wir ihn ein letztes Mal geprüft, danach eingepackt und mit der Zustimmung aller Betroffenen in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

In seinen 452 Ausstellungs-/Arbeitstagen hat unser treuer alter Freund Henry sage und schreibe über 156.000 m² Teppichboden bearbeitet; nun gönnen wir ihm seine ewige Ruhe.

Henry I ist tot – es lebe Henry II!
(Karin Scheubner)

3. Henry wird getauft

Henry II wird getauft