Zukunftsstadt

Dialog an Deck

Altersgerecht – was bedeutet das für die Stadtentwicklung?

Die Stadtbewohner werden immer älter – was bedeutet das für das Wohnen und die Stadtentwicklung in Dortmund? Wie verändern sich die Bedürfnisse an eine „altersgerechte“ Stadt und wie ist ein langes und selbstbestimmtes Leben möglich? Dabei stellen sich beispielsweise Fragen nach Barrierefreiheit, neuen Wohnformen und flexibler Mobilität, es geht aber auch  um den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten im Alter. 

Willkommen an Bord. Diskutieren Sie mit:

  • Andrea Berndgen-Kaiser, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Forschungsgruppe „Gebaute Umwelt“ stellt Befragungsergebnisse zur Studie „Wohnen im Alter 60+“ in Dortmund und Arnsberg vor. Es geht um Wohnbedingungen, wie Struktur und Ausstattung der Wohnungen sowie die Wohnwünsche der Generation 60+.
  • Prof. Dr. Michael Falkenstein, IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, Projektgruppe „Altern, Kognition und Arbeit“ rückt folgende Fragen in den Fokus: „Um die Zukunftsstadt einer stetig älter werdenden Generation anzupassen, müssen wir verstehen, was mit uns passiert, wenn wir älter werden und welche Konsequenzen das auf unsere Fähigkeiten und unser alltägliches Leben hat. Wie verändert sich zum Beispiel unser Fahrstil? Wie lässt sich die geistige Fitness erhalten, damit wir möglichst lange selbstbestimmt leben können?“
  • Dr. Wolfgang Deiters, Business Development Director für den Bereich Digital Health am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, überschreibt seinen Input wie folgt: „Ambient Assisted Living − Technikspielzeug oder sinnvoller Baustein einer Demografiestrategie?“. Er zeigt anhand von Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Projekten Möglichkeiten und Grenzen von technologischen Assistenzsystemen auf und verdeutlicht, dass Ambient Assisted Living nur in einem sozio-technischen Gesamtkonzept seinen vollständigen Nutzen entfalten kann.
  • Anja Laubrock, stellvertretende Leiterin des Amtes für Wohnen und Stadterneuerung gibt einen kurzen Überblick über die Wohnraumsituation in Dortmund und stellt die Arbeit des Service-Team "anders wohnen - anders leben" vor. Das Team unterstützt Interessierte bei der Suche nach geeigneten städtischen Grundstücken und Gebäuden, stellt Kontakte her und ist sachkundiger Partner für Investorinnen und Investoren, die an der Realisierung unterschiedlichster Wohnprojekte interessiert sind. Darüber hinaus informiert Frau Laubrock über Finanzierungsmöglichkeiten und Standards der Wohnraumförderung des Landes NRW.

Die Diskussion wird moderiert von Monika Seynsche, einer freien Wissenschaftsjournalistin.

 

Wann: Freitag, 12.06.2015, 17.00 – 18.30 Uhr
Wo: Dortmunder Stadthafen, unterhalb des Alten Hafenamts

 

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Tel.: 030 2062295-60
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