Zukunftsstadt

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MS Wissenschaft-Tweetup

Wissenschaftler und Experten

 

Dr. Franz Hölker
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei

Verlust der Nacht

Nachts wird es immer heller. Straßenlaternen weisen uns den Weg, Fabrikgelände werden beleuchtet und Scheinwerfer strahlen historische Gebäude an. Licht bedeutet Sicherheit, Produktivität und Wohlstand. Aber wie verträgt die Natur diesen „Verlust der Nacht“? Viele Tiere wie Fledermäuse oder Eulen sind nachts aktiv. Bisher weiß man aber nur wenig darüber, wie sich künstliche Beleuchtung auf ihre Nahrungsaufnahme und ihr Verhalten auswirkt. Ebenso wenig weiß man, welchen Einfluss sie auf unsere eigene Gesundheit hat. Das Ziel der Forscher ist, mehr über die Auswirkungen der zunehmenden nächtlichen Beleuchtung zu erfahren und nachhaltige Beleuchtungskonzepte zu entwickeln. Das Eulenspiel wurde vom Forschungsverbund „Verlust der Nacht“ entwickelt. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen künstlichen Lichts, um nachhaltige Konzepte für unsere Stadtbeleuchtung entwickeln zu können.

   

David Grawe
Exzellenzcluster "Integrated Climate System Analysis and Prediction" (CliSAP), Universität Hamburg 

Stadtklima-Architekt

Weltweit ziehen die Menschen vom Land in die Städte. Die Metropolen brauchen mehr Wohnungen, bessere Verkehrswege, Arbeitsplätze und Grünflächen, das Stadtklima ändert sich. Eine moderne Stadt muss sich diesen Entwicklungen anpassen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Kühlung, Wassermanagement und CO2- Ausstoß. Je nach Region sind die klimatischen Probleme ganz unterschiedlich. Planer müssen deshalb bedenken, wie sich Gebäude, Industrie, Grünflächen und Verkehr auf das jeweilige Stadtklima auswirken. Um diese komplexen Probleme zu lösen, arbeiten Forscher aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen. Das Spiel „Stadtklima-Architekt“ wurde von Wissenschaftlern des Exzellenzclusters „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) entwickelt. Es befasst sich mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen.

Prof. Dr. Alfred Rozek
Fachbereich Informatik und Medien, Beuth Hochschule für Technik 

BlackOut: Was passiert, wenn der Strom ausfällt?

Wenn zuhause der Strom ausfällt, dann dauert es meist nur einige Minuten bis alles wieder funktioniert. Was passiert aber, wenn es für mehrere Tage keinen Strom gibt? Ein dauerhafter Stromausfall würde  die ganze Stadt lahmlegen. Fabriken, Telefone, Büros, Züge, Krankenhäuser – alle sind auf eine leistungsfähige Stromversorgung angewiesen. Ein Blackout ist deshalb ein Notfall: Im Fachbereich Informatik und Medien der Beuth Hochschule Berlin arbeiten Wissenschaftler daran, Kommunikations- und Informationssysteme sowie Notstromversorgungen möglichst schnell einsetzbar zu machen. An dem interaktiven Simulationsmodell Blackout führen die Forscher den Besuchern die Krisensituation vor Augen und zeigen die Konsequenzen eines totalen Stromausfalls.

Prof. Dr. Johanna Schlaack
Center for Metropolitan Studies, Technische Universität Berlin

Die Welt in der Stadt

Wie verbinden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Stadt? Seit mehr als zweitausend Jahren üben Städte eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus. Denn hier gibt es alles, was sie beschäftigt: Arbeit, Freizeit, Kultur, Politik und Wirtschaft – auch Kreativität, Vielfalt, Gemeinschaft und soziale Ungleichheit. Die ganze Welt spiegelt sich in der Stadt. Städte sind untereinander vernetzt, sie beeinflussen sich gegenseitig und entwickeln sich nach weltweiten Trends. Das Exponat ist eine „Ideenbox“ und widmet sich spielerisch der „Welt in der Stadt“ und der „Stadt in der Welt“. Das Center for Metropolitan Studies der TU Berlin und das Internationale DFG-Graduiertenkolleg „Die Welt in der Stadt: Metropolitanität und Globalisierung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ haben die Ideenbox konzipiert. Die Beiträge stammen von Studierenden und Wissenschaftlern, die sich mit Fragen der Stadtforschung beschäftigen.

 

 

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Teilnahme

Bewerbung
bis 27.04. an maren.grueber@w-i-d.de

Die Bewerbung sollte folgende Informationen enthalten: Name, Nennung der genutzten Social Media-Kanäle und einige Sätze zum Interesse am Tweetup.


Teilnehmerzahl
maximal 15

 

Auf einen Blick

Termin

8. Mai 2015
17:00-20:00 Uhr

 

Ort
MS Wissenschaft
Schiffbauerdamm, Höhe Hausnummer 15, Nähe Bhf. Friedrichstraße
Berlin

 

Twitter
@_mswiss
@ScienceTweetup
#mswiss

 
 
   
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